Projekte

Gratis Taxi

Endeckung nach einer Schitour in Osttirol: Ein Gratis-Taxi im Virgental? Doch nicht, allerdings ist das Telefon zum Taxi gratis und der müde Wanderer, der in Hinterbichl das Taxi-Telefon-Hüttl erreicht, braucht nur den Hörer abheben und kann sein Taxi bestellen.

Tatsächlich ist der öffentliche Verkehr vor allem im ländlichen Raum eine Herausforderung für die Gemeinden. Interessante Lösungsansätze bestehen darin, Sammeltaxis zu organisieren, wobei häufig der Fahrpreis von der Gemeinde subventioniert wird.
Sprung zurück in meine Gegend: Der Verkehrsverbund Ostregion informiert auf seiner Website über Anruf-Sammeltaxis, die im Verbund-Gebiet betrieben werden.

-

Gestalten wir Europa?

EU | Projekte
William David Ross hat den den berühmten Satz des Aristoteles über das "politische Tier Mensch" so übersetzt: "Man is born for citizenship". Auf Europa übertragen sollte man so übersetzen: "Europeans are born for European Citizenship".
Um unsere Möglichkeiten als BürgerInnen Europas geht es in einer Veranstaltung, die ich für die Landesakademie Niederösterreich (Institut für Demokratieentwicklung und Bürgerengagement) und das Forum Erwachsenenbildung NÖ am 30.11.2006 durchführe. Begleitend zur Veranstaltung gibt es einen Bereich auf der neuen Website "mitgestalten.eu".
Dieser Bereich bietet

Take part in a European Project ...

english | EU | Projekte


Click to see
whole photo!
Everybody in Austria knows we have carinthian Slovanians (Kärtner Slowenen). But did you know there are also slovenian Carinthians (slowenische Kärntner). I met one on the flight to Tallin last weekend. He was born and grew up in a part of Carinthia that belongs to Slovenia. Bostjan Kotnik is youth worker for people with special needs and flew to Estonia to meet collegues from about 15 other countries to discuss problems, exchange experiences and devlop solutions.

I talked with him about many things – also about his opinion of the European Union. Here are some of his thoughts and believes.

The European Union is an opportunity to develop ourselves, to develop relationships, self confidence, economic and business relations.

In my profession as a pedagogue for young people with special needs I take great advantage from exchanging experiences with collegues in other european countries. I have participated in about 10 youth exchange meetings.

We really learn from each other. It´s interesting to see how similar problems are and to find out, that we all are looking for solutions to the same problems.

In our rural areas we also have people in slovenija, that are very sceptical towards the European Union. I would like to tell them: Just take part in a European project. It is so important to meet other people.

I am optimistic about the EU because it supports young people to meet. As I know these young people return to their home country full of enthusiasm and they will spread their enthusiasm.

NÖN über EU-Projekttreffen im Irenental

EU | Projekte

Die NÖN berichteten am 21.6.2006 über das Treffen der EU-Projektpartnerschaft "BELL - bringing e-learning to life".

Heidelberg beteiligt ...

Partizipation | Projekte

Beate Weber ist Oberbürgermeisterin von Heidelberg. Bei der Diskussion "Nachhaltigkeit und Partizipation" (Renner-Institut) bringt sie ein interessantes Beispiel für die Anstöße, die Nachhaltigkeits-Programme geben können. Im Rahmen der Klimaschutz-Politik der Stadt Heidelberg finden in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMUs) Energieberatungen statt, bei denen die Mitarbeiter/innen der Betriebe nach Energieeinsparpotentialen suchen und sie auch realisieren. Diese Erfahrungen war für die Mitarbeiter/innen sehr begeisternd und die Betriebe geben nun der Stadt die Rückmeldung, dass in den Betrieben überhaupt sich vieles verbessert hat, weil die Leute viel aufmerksamer geworden sind und auch Teile der betrieblichen Abläufe zu optimieren versuchen, die keine Auswirkungen auf die Energiebilanz (o.ä.) im Betrieb haben.

Interview mit Karin Standler

Demokratie | Projekte

Dipl.Ing. Dr. Karin Standler ist Landschaftsplanerin und gestaltet mit Jugendlichen kommunale Freiräume (teens_open_space). Sie hat auf der Tagung Gemeinwesenentwicklung im April 2005 in Strobl über ihre Arbeit referiert (siehe Blogbeitrag). Ich habe mit ihr folgendes Interview geführt:

Karl Staudinger: Karin, deine Projekte der Freiraumgestaltung mit Jugendlichen sind darauf angewiesen, dass Jugendliche mitarbeiten. Ein wichtiger Schritt im Projektablauf ist jeweils die Aktivierung von Jugendlichen. Ist das schwer?

Karin Standler: Die Aktivierung benötigt viel Vorarbeit und Recherche vor Ort über das vorhandene Angebot für Jugendliche und ihre Freizeitaktivitäten. Das Projekt wird dann - im Einverständnis mit der Schuldirektion - in der Schule vorgestellt, die Jugendbetreuer/innen wie Sporttrainer, Freiwillige Feuerwehr, etc. werden zu einer Präsentation eingeladen, um das Projekt an die Jugendlichen weiterzuvermitteln und eine Teilnahme zu bewirken. Unter diesen Voraussetzungen klappt es in aller Regel, dass von 20 Jugendlichen in kleinen Gemeinden bis zu 120 Jugendlichen in Städten an den Begehungen teilnehmen.

Karl Staudinger: Demokratie heißt immer auch, miteinander reden können und unterschiedliche Anliegen unter einen Hut zu bringen. In deinem Modell gibt es den Abschnitt "city_line", in dem die Jugendlichen ihre Lösungsvorschläge präsentieren und mit Vertretern der Gemeinde über ihre Umsetzung verhandeln. Was sind deine Demokratie-Erfahrungen aus diesen Gesprächen?

Jugendliche gestalten ihre Freiräume

Gemeindepolitik | Projekte

Karin Standler ist Landschaftsplanerin. Sie hat ein spannendes Aufgabenfeld "entdeckt" - die Gestaltung von städtischen und dörflichen Freiräumen für, von und durch Jugendliche - und hat dafür einen interessanten Ansatz entwickelt: teens_open_space.
Bei der Tagung "Partizipation jetzt" hier in Strobl berichtet sie über ihr Modell und konkrete Projekte, die sie in österreichischen und slowakischen Gemeinden realisiert hat. Das Modell ist in folgende Phasen/Abschnitte gegliedert:

A. Am Beginn steht jeweils die Aktivierung der Jugendlichen zur Mitarbeit, über Schulen, Multiplikator/innen und über die Begegnung mit Jugendlichen an öffentlichen Orten.

B. Der erste Schritt der gemeinsamen Arbeit ist das Aufsuchen der Orte in der Gemeinde, die die Jugendlichen als ihre Lieblings- und als Gruselorte bezeichnen. In der Praxis fällt ihr auf, dass die Erwachsenen über diese Orte in 80% der Fälle nicht Bescheid wissen. Ihre Frage an die Jugendlichen: Was kann, was soll man hier tun, gestalten, verändern, damit ihr Euch wohl fühlt, damit dieser Ort für Euch passt?

XML feed