Demokratie
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die community zählt - nicht nur CNN
die erste youtoube cnn kandidatInnen-debatte zeigte das politische versprechen des internet´s auf und - obwohl die debatte nicht revolutionär war - ist es wichtig, nicht zurückzustecken von seinem politischen potential. für die kandidatInnen können sie mehr tun:"
"haben sie terminprobleme?" (rudy giuliani wollte ursprünglich wegen terminproblemen nicht an der debatte teilnehmen) - "das ist kein problem! youtube erlaubt ihnen, antworten auf fragen hochzuladen wann immer es ihnen gerade passt."
"sie möchten keine schneemann-frage beantworten? - wir verstehen!"
"aber was ist mit den menschen?" (american people)
"sind sie besorgt über mangelndes interesse? wie viele wählerInnen brauchen sie im publikum? auf youtube gibt´s millionen!"
"sie machen sich sorgen über mediabites (medienecho)? ist ok! aber wer hat herausgeber-kontrolle über das amerikanische volk?"
"wenn sie bürgerIn sind, kommen sie doch auf CommunityCounts.us"
"schauen sie sich einige videos an und wählen sie für die videos, die sie gerne beantwortet haben möchten."
"wenn sie kandidatIn sind, schauen sie sich die videos an und erfahren sie, was die öffentlichkeit wissen will."
"dann, kommen sie am 17. um fragen zu beantworten - oder, wann immer es für sie angenehm ist."
Der Debatte der republikanischen Kandidaten ging eine kleine Auseinandersetzung voraus: Rudy Giuliani meinte, er hätte Terminprobleme zum Zeitpunkt der Debatte (ursprünglich für 17. September angesetzt, dann auf den 28. November verschoben - savethedebate.com).
Schließlich entstand die Initiative www.CommounityCounts.us, die sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele KandidatInnen zur Beantwortung möglichst vieler YouTube-Videos zu veranlassen. Sie haben ein System entwickelt, mit dem die Video-Fragen von jeder/jedem BesucherIn Ihrer Website bewertet werden können.
Nebenstehend eine Übersetzung des Promotion-Videos für ihre Site.
From media participation to active citizenship

Podium: Nico Carpentier (Belgium), Nadia Bellardi (Switzerland), Heinz Wittenbrink (Austria), Thomas Kreiseder (Austria), Peter Pilz (Austria), Michaela Mojzis (on screen, Austria) - mehr Fotos
Summary of the panel discussion at the UnConference Participation 2.0, Thursday, November 15th, 2007.
Thursday evening i attended the panel discussion of the “UnConference Participation 2.0” in Salzburg. The Conference was funded by the EU-program “Active Civil Society in Europe” and brought together quite an interesting group of people engaged either in free-radio- or web2.0-projects.
Nico Carpentier started the discussion with an interesting assessment of web-2.0´s contribution to participation. First he stated, that the power of media is a myth. Political power does not depend on the media to the (high) extent most people believe it does. Another finding of his studies on web 2.0 is that much of the activities on web 2.0 is what he calls net-narcissism and that – while opening new ways to express oneself – web 2.0 does little in bringing people together to act jointly. When talking to him later in the restaurant he agreed with me that the web has a great potential to strengthen collaboration, but this potential remains widely unused.
Nadia Bellardi reported experiences she made at her radio-station. Her radiostation “lora” (www.lora.ch) offers people the chance to do radio shows by themselves. Most impressive to me her story about a woman, that started her weekly radio show and changed during this activity to become a more self-confident woman. The story reminded me of the famous saying of Aristoteles: Man/Woman is born to citizenship.
I agree with Heinz Wittenbrink that quite a big obstacle for participation lies in the complexity of our society and it´s problems. I feel that the web could be a way to get along with this complexity and to understand more of it.
Two politicians took part on the panel, Peter Pilz who is widely known for his blog, and Michi Mojzis, who took part via Skype Video which was quite an interesting (but not easy) experiment. She has a fine approach to political communication and emphasizes that politicians need to listen – and be honest about what they can translate into public policy and what they can´t.
I am convinced that participation needs favourable circumstances, e.g. issues that move many people and an adequate offer to take part and change things. In this respect I found it quite disappointing that a broad movement for a change in the top management of the austrian TV-station ORF set up a website only for gathering signatures but not offering interactive tools to stimulate participation.
Das Internet als theatraler Raum
Heute hat bei unserem EU-Grundtvig-Projekttreffen "Bringing E-Learning To Life" Frank Bonczek aus Münster vorgetragen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Osnabrück am Institut für Theaterpädagogik und arbeitet im E-Learning Forschungsprojekt Priel.
Frage: Frank, was findet ein Theaterpädagoge interessant am Internet?
Frank Bonczek: Theater ist Kommunikation - und Theaterpädagogik beschäftigt sich mit der Alltagskommunikation. Heute läuft viel Alltagskommunikation übers Internet und insofern find ich es spannend, diese Kommunikationsprozesse auch aus der Sicht eines Theaterpädagogen zu beleuchten.
Frage: Mir ist in deinem vortrag der Satz besonders aufgefallen: Das Weniger an Sinnlichkeit wird im Internet durch Imagination aufgefüllt. Was meinst du damit?
d´Hondt, Hare-Niemayer und Hagenbach-Bischoff
eine ausgezeichnete seite über wahlarithmetik findet sich auf der website von
arndt brünner.
was mir besonder gefällt:
er hat die drei wahlarithmetischen verfahren für die verteilung von mandaten aufgrund der stimmenergebnisse bei wahlen nebeneinander aufgelistet und bietet dem besucher seiner site mit javascipts beispiel-rechnungen an. man gibt zahlen ein und die website berechnet in weniger als sekundenschnelle alle drei verteilungsverfahren durch.
dazu kann man zu jeder verteilungsmethode eine erläuterung aufrufen.
gratuliere, herr professor!
Hauptseite von Arndt Brünner
der d´hondtsche rechner, den ich gemeinsam mit hermann fritz entwickelt hab, ist übrigen hier zu finden!
Antworten auf Europa
Antworten zu: "Glauben Sie an Europa?"
-- "Gert Andrieu erwähnt in seinem Beitrag (siehe unten!) Art.I-1 der (nicht ratifizierten) EU-Verfassung. Dieser lautet:
Artikel I-1. Gründung der Union- 19"
(1) Geleitet von dem Willen der Bürgerinnen und Bürger und der Staaten Europas, ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten, begründet diese Verfassung die Europäische Union, der die Mitgliedstaaten Zuständigkeiten zur Verwirklichung ihrer gemeinsamen Ziele übertragen. Die Union koordiniert die diesen Zielen dienende Politik der Mitgliedstaaten und übt die ihr von den Mitgliedstaaten übertragenen Zuständigkeiten in geminschaftlicher Weise aus.
(2) Die Union steht allen europäischen Staaten offen, die ihre Werte achten und sich verpflichten, sie gemeinsam zu fördern.
-- "jojojojojo son(mike) - 18"
-- "Na ja, warum nicht! Jedoch wäre es höchst an der Zeit den Grundgedanken der Unionsgründung -nie wieder Krieg der Völker Europas- nicht nur in den Köpfen der Eliten stärker zu verankern. Politiker müssen neben der Erfüllung des politischen Tagesgeschäftes auch Visionen haben, die man jedoch durch die Überlagerung mit anderen Problemen sehr oft vermisst. Somit haben wir meiner Meinung nach den Übergang von der Wirtschaftsgemeinschaft EG zur Wertegemeinschaft EU noch nicht geschafft. Auch Teile des Art. I-1 der nicht zustande gekommenen "Verfassung für Europa", nämlich den Willen der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung der Zukunft Europas miteinzubeziehen, wird meiner Ansicht nach zur Zeit zu wenig beachtet. Als bekennender Europäer gilt es jedoch ohne wenn und aber für dieses Projekt zu kämpfen!! Dr. Gert Andrieu Vizebürgermeister von Kindberg - 17"
-- "naja, leicht fällt´s einem nicht. - 16"
-- "Mein Beitrag - als Test für das Eingabefenster (und als Bekräftigung)! --karl staudinger - 15"
Glauben Sie an Europa?
Vor 60 Jahren war es wichtig, an Österreich zu glauben - und vieles hat damals diesen Glauben schwer gemacht. Leopold Figl hat 1945 seine Aufgabe als Politiker recht klar erkannt und für seine Weihnachtsansprache Worte gefunden, die mobilisiert haben ("Glaubt an dieses Österreich!").
Heute geht´s uns in vielem besser. Angesichts unserer Herausforderungen - weltweiter Wettbewerb, Arbeitslosigkeit, Migration - scheint uns allerdings der Glaube zu fehlen, vor allem auch der Glaube an die Perspektive, die wir durch die Europäische Union haben.
Wir haben aber kein Instrument, das besser geeignet wäre, unsere besonderen Möglichkeiten als Europäer/innen zu entwickeln und ins globale Konzert einzubringen - das glaub´ ich jedenfalls. - Was glauben Sie?
Kann man sich verwählen?
Wer politisch interessiert ist, ist diesen Herbst auf seine Rechnung gekommen, jedenfalls in Österreich. Die Wahlen in der Steiermark, im Burgenland und in Wien waren alle auf ihre Weise spannend - und nach Deutschland haben wir davor auch mit ziemlicher Spannung geblickt. Daniel Glattauer hat nach den deutschen Bundestagswahlen davon gesprochen, wie leicht man sich verwählt - eigentlich hat man kaum eine Chance, sich NICHT zu verwählen. Darüber sollte man reden. Reden Sie mit. Die untenstehenden Fragen sind ein Versuch, die Diskussion zu strukturieren!

